| 1. | ... |
| 2. | eine ständige Kennzeichnung der Inhaltstoffe
an den Seifen- und Desinfektionsmittelspendern ist gemäß MPG zwingend Eine Nachfüllung ist nicht mehr statthaft (MPG) |
| 3. | alle Spender müssen handfrei zu bedienen sein |
| 4. | ... |
| 5. | ... |
| 6. | entsprechend den Vorgaben ist Schutzkleidung zu tragen (Kittel, Schürze, Haarschutz, etc.) |
| 7. | Die Instrumente sind zu reinigen, zu desinfizieren, entsprechend zu verpacken und dann zu sterilisieren |
| 8. | die jetzt geforderten Dokumentationen müssen es ermöglichen die Instrumente einer Charge dem Patienten zu zuordnen. Die Kennzeichnung muss enthalten: Startzeit, Datum, Anstiegstemperatur, Haltetemperatur, Endtemperatur sowie die geforderten Zeitintervalle Prüfung der Charge erfolgt automatisch mit Ausdruck (mit dem richtigen Gerät) der Chargennummer. Aufbewahrung der Chargenbelege erfolgt entsprechend dem MPG |
| 9. | ... |
| 10. | Erstellung eines Hygienerahmenplanes für die gesamten Praxis oder ambulanten Klinik |
| 11. | ... |
| 12. | ... |
| 13. | Die Müllentsorgung der Praxis/Klinik hat entsprechend der Stadtsatzung und der Gefahr-Stoff-Verordnung (Abfallschlüssel) zu erfolgen. Sondermüll ist ebenfalls nach den zuvor genannten Verordnungen zu entsorgen. Die Entsorgung für Sondermüll ist dokumentationspflichtig und entsprechend dem Abfallbestimmungsgesetzt aufzubewahren. |
| 14. |
Durchführung der Hygienischen Händedesinfektion Zur hygienischen Händedesinfektion sind Mittel auf Wirkstoffbasis von Alkohol zu verwenden, die den Standardzulassungen gem. §36 des Arzneimittelgesetzes entsprechen, vorzugsweise sind Mittel aus der Liste der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM-Liste) zu verwenden. Die Entnahme ist ohne Handkontakt zu gewährleisten. Nach tatsächlicher, wahrscheinlicher oder möglicher Kontamination der Hände gilt folgender Reihenfolge: 3 bis 5 ml eines alkoholischen Händedesinfektionsmittels 30sec in die trockenen Hände einreiben unter Berücksichtigung der Innen- und Außenflächen einschließlich Handgelenke, Fingerzwischenräume, Fingerspitzen, Nagelfalze und Daumen. Hände für die Dauer der Einwirkzeit feucht halten.Punktuelle Kontaminationen sind vor der Desinfektion mit einem Desinfektionsmittelgetränkten Einmaltuch zu entfernen, dann Händedesinfektion wie oben angegeben, anschließend unter Fließend Wasser unter Verwendung von Flüssigseife die Hände reinigen, Hände mit Einweghandtuch trocknen, ggf. bei spezifischen Kontaminationen nochmals desinfizieren.Eine hygienische Händedesinfektion behandschuhter Hände wird nicht allgemein empfohlen, kann aber im Ausnahmefall erwogen werden. Das betrifft vor allem Situationen, die einen sehr häufigen Handschuhwechsel erfordern würden (z.B. i. V. Blutentnahmen) Da in Deutschland Hände- und Hautdesinfektionsmittel als echte Arzneimittel gelten, sind die Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes zu beachten. Entleerte Flaschen von Händedesinfektionsmitteln dürfen aufgrund des Arzneimittelgesetzes nur unter aseptischen Bedingungen in einer Apotheke nachgefüllt werden, daher empfiehlt sich die Verwendung von Originalgebinden. Chirurgische Händedesinfektion Die chirurgische Händedesinfektion ist vor allen operativen Eingriffen durchzuführen. Bedingungen: Fingernägel müssen kurz und rund geschnitten sein kein Vorhandensein von Nagelverletzungen/entzündlichen Prozessen Reinigung der Nägel/Nagelfälze bei Bedarf mit weicher, thermisch desinfizierter Kunststoffbürste/Hygienischem Waschpräparat (kein Bürsten der Hände/Unterarme!) Armaturbedienung ohne Handkontakt inklusive der SpenderDurchführung der chirurgischen Händedesinfektion Waschung der Hände und Unterarme bis zum Ellenbogen mit nach oben gerichteten Fingerspitzen und tief liegenden Ellebogen ca. 1Minute mit einem Handwaschpräparat. Abtrocknen mit einem keimarmen Einweghandtuch aus Spender. Vollständige Benetzung der Hände und Unterarme mit Desinfektionslösung während der vom Hersteller vorgegeben Einwirkzeit. Bei Aufeinanderfolge kurzer Eingriffe (OP + OP-Pause<60 Minuten) kann vor dem nächsten Eingriff die Händewaschung unterbleiben. Quelle Praxis und Krankenhaushygiene |
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